Archiv der Kategorie: Rezepte

Karamellisierte Birnen im Ofen-Pancake

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Ich muss gestehen, ich lasse mich von schönen Bildern oft blenden. Oder inspirieren. Ja, das klingt besser. Also, ich lasse mich von schönen Bildern gerne inspirieren.
Und so sah ich letztens ein hübsches Bild auf Instagram von Williams and Sonoma (das ist ein in Amerika sehr bekanntes Geschäft für Küchenware, Deko und Möbel) von einem „caramalized pear oven pancake“. Wieder simpel, schnell und lecker sah das aus – mein Credo beim alltäglichen Kochen.
Das Originalrezept findet ihr hier: http://blog.williams-sonoma.com/caramelized-pear-oven-pancake/
Ich habe es ein wenig abgeändert und folgende Zutaten verwendet:
1 Birne
150g Mehl
2 Eier
250ml Milch
eine Prise Salz und Zucker
Zimtzucker
Thea

Zuerst wird die Birne geschnitten. Ich habe nur eine verwendet, da meine ofenfeste Pfanne nicht einmal 20cm Durchmesser hatte. Die Zutaten für den Palatschinkenteig (Mehl, Eier, Milch, Salz, Zucker) werden alle auf einmal in eine Schüssel gegeben und verrührt (wahrscheinlich wäre Eischnee noch besser, aber es geht auch so schön auf). Der Ofen wird auf 200 Grad vorgeheizt.

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Die Pfanne mit Thea aufheizen, die Birnen und den Zucker anrösten bis der Zucker bräunlich wird und die Birnen auch eine dünklere Farbe bekommen (ca. 4 min.). Danach sicher gehen, dass genug Butter/Fett in der Pfanne auf allen Seiten ist und den Teig in die Pfanne leeren. In den Ofen geben und ca. 25 min lang backen. Fertig!

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Dieser Pancake ist übrigens auch ein so genannter „roundup pancake“, dh. danach stürzt man ihn verkehrt auf den Teller, damit die Birnen wieder oben sind.

 
Ich finde, das Rezept ist besonders für ein schönes, herbstliches Sonntagsfrühstück geeignet und sollte immer frisch zubereitet werden – keine Hexerei!img_4862

Kinderrezept Hascheehörnchen mit Kürbis

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Nachdem unser kleiner Liebling erst drei kleine Mäusezähnchen hat, müssen wir unsere Speisen natürlich für sie ausrichten. Neben einfach zu essenden Rezepten bzw. weichen oder weichgekochten Zutaten, muss es zudem auch noch schnell gehen, da Frau Maus ungeduldig wird, wenn Mama länger als 20 Minuten in der Küche herum hantiert.
Sie isst sehr gerne Nudeln, Faschiertes, Kartoffeln, Fisch, Karotten u.a. und ich versuche nun die Speisen immer wieder ein bisschen abzuändern, damit es nicht langweilig wird.

Da jetzt Kürbiszeit ist und ich auch dabei bin, einen kleinen Kürbis zur Deko zu schnitzen, dachte ich mir, dass man die Reste gleich gut verarbeiten könnte – und Mausi liebt Kürbis.
Also mache ich ganz simple Hascheehörnchen mit Kürbis.

Dazu verwendete ich:
400g Faschiertes
500g Hörnchen
2 Schalotten (ich mag den feinen Geschmack lieber, als bei Zwiebeln)
½ Stange Lauch
Reste vom ausgehölten Kürbis
Tomatenmark, Senf, Gewürzeimg_4715

Zuerst werden Schalotten, Kürbis und Lauch klein geschnitten, dann Thea zum Braten in die Pfanne geben (mit der arbeite ich sehr gerne, sie hat diesen leichten, angenehmen Buttergeschmack und wird dabei nicht so schnell braun). Zunächst Schalotten und Lauch anschwitzen, dann Kürbis zugeben und schließlich das Faschierte. Bei hoher Temperatur anbraten, damit das Fleisch kross und braun gebraten ist und nicht so gräulich wird. Danach erst Salz sowie einen EL Tomatenmark und Senf zufügen, abschmecken.

Ratzfatz, schon ist ein leckeres, herbstliches Kinderrezept fertig.img_4698

 

Die Geburtstagstorte

In diversen Zeitschriften findet man ja immer wieder ganz toll aussehende Speisen, insbesondere Kuchen und Torten. So auch im gratis Sommer-Rezeptheft von Hofer. Nachdem mein Mäuschen und ich riesen Heidelbeer-Fans sind (im Sommer vernichten wir mindestens ein Heidelbeer-Schachterl am Tag) musste ich einfach das großartig aussehende Rezept der Heidelbeertorte nachmachen.
Hier das Foto und das Rezept:

Die Zubereitung war relativ unkompliziert und einfach, außer, dass mein Mixer es nicht schafft, die Heidelbeeren vollständig zu zerkleinern. Vielleicht hätte ich aber die pürierten Heidelbeeren nochmals passieren müssen. Egal, die kleinen Flankerln von der Schale blieben.
Als Boden nahm ich aber einen einfachen Schoko-Biskuitboden, irgendwie wollte ich bei so viel Creme etwas Fundierteres als Cornflakes und Biskotten.

Mein Ergebnis sah dann so aus:
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Nicht perfekt, denn irgendwie haben sich die zwei Schichten dann trotz Glattstreichens vermischt und in Sachen Deko noch ausbaufähig haha… Geschmeckt hat es aber, wie man sieht, sehr gut!
Nächstes Mal werde ich das Rezept allerdings mit Topfen statt mit Frischkäse ausprobieren. Irgendwie glaube ich, dass es dann noch leckerer wird!
Guten Appetit!